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Kinder verfügen über eine angeborene Begabung zum Spracherwerb. Das Kind eignet sich die Sprache unbewusst an. Erleben und Verstehen gehen Hand in Hand. Gehörtes verbindet das Kind mit Erfahrungen, die es mit Personen, Gegenständen, Handlungen und Situationen macht. Es erlebt und lebt die Sprache.
Wenn die Sprache so in den Alltag des Kindes eingebettet ist und ständig in einem direkten Bezug zu seinen Erfahrungen steht, lernt es völlig frei von Druck und ganz selbstverständlich.

Immersionslernen
Mit Immersionslernen ist das Eintauchen in eine Fremdsprache gemeint. Dieses mit Abstand erfolgreichste Sprachlehrverfahren orientiert sich an den folgenden Grundsätzen:

• keine besonderen Vorraussetzungen für die Teilnehmer erforderlich
• Konsequenter Einsatz der Fremdsprache in vielen Situationen des Alltages
• eine Bezugsperson spricht nur eine Sprache
• frühzeitiger Beginn
• für alle Kinder geeignet
• die Muttersprache und die kognitive Entwicklung nicht nur nicht beeinträchtigt ist, sondern eher gefördert wird
• keine Defizite in anderen Fächern auftreten
• ein beträchtlich höheres Niveau für Fremdsprache als bei herkömmlichen lehrgangsorientierten Unterricht erreicht wird.

Dieses Immersionslernen ist so erfolgreich, weil es dem natürlichen Spracherwerb nachempfunden ist.
Kinder erschließen sich Sprache selbst. Die Regeln der Sprache leitet sich das Kind selbständig ab. Eine Bezugsperson spricht – idealerweise muttersprachlich - nach dem Prinzip „Eine Person - eine Sprache" ausschließlich die neue Sprache. Alles was die fremdsprachliche Person sagt und tut wird verstärkend durch Mimik und Gestik unterstützt.
Dadurch kann sich ein Kind die Fremdsprache Stück für Stück aus dem Zusammenhang erschließen, dabei hat jedes Kind sein eigenes Tempo.
Immersion ist frei von Leistungsdruck und Zwang und soll dem Kind einen positiven Bezug zur Sprache vermitteln. Spracherwerb durch Immersionslernen überfordert nicht, da der Spracherwerb nicht zum Thema gemacht wird und Grammatik und Vokabeln nicht im Vordergrund stehen. Üben im häuslichen Raum ist nicht nötig.

Weitergehende Infos: Verein für frühe Mehrsprachigkeit FMKS e. V. , www.fmks.eu




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